Der Freistaat Bayern unterstützt das von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wissenschaftlich begleitete Projekt. Das von Caterva entwickelte Energiespeichersystem (ESS) hat eine Gesamtleistung von bis zu 20 kW und eine Kapazität von 21 kWh. Mit dem Speicher ist es möglich, 60 bis 80 % des individuellen Strombedarfs aus Eigenerzeugung zu decken.
Das Besondere des Speichers liegt in seiner zweiten Funktion: Die von Caterva weiterentwickelte Siemens-Elektronik des ESS wurde so konzipiert, dass sich der Speicher über Mobilfunk mit anderen ESS zu einem sogenannten Schwarm vernetzen kann. Der geplante Schwarm aus zunächst 75 installierten Stromspeichern kann zum Beispiel dann Strom in das Netz einspeisen, wenn die stark schwankenden Energieträger Sonne oder Wind gerade nicht zur Verfügung stehen. Umgekehrt kann der Speicher geladen werden, wenn ein Überangebot an Strom im Netz besteht.
Mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien werden die Anforderungen an die Stabilisierung der Netze weiter steigen. Bisher übernehmen vor allem Gas- und Kohlekraftwerke diese Stabilisierungsfunktion. Die vernetzten Solarstromspeicher können dazu beitragen, den Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien an der Netzstabilisierung steigern. Das ESS ist so ausgelegt, dass beide Funktionen – die Steigerung des Selbstverbrauchsanteils und die Netzstabilisierung – nebeneinander funktionieren.
N-ERGIE hat potenziell interessierten Kunden bereits die Teilnahme an dem Pilotprojekt angeboten. Teilnehmen können auch Photovoltaik-Anlagenbetreiber, die bisher noch ihren gesamten Stromertrag in das Stromnetz einspeisen, aber eine zeitnahe Umrüstung ihrer Anlage auf Selbstverbrauch planen. Weitere Informationen zum ESS und zum Schwarm-Projekt erhalten Sie bei Caterva
mit freundlicher Unterstützung von Gebäude Energie Berater
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